Der Dompteur im Jahrmarkt der Eitelkeit.
Geboren im Sommer ‘89 im tiefsten Schwabenland. (Wenn man 89 umdreht, kommt 68 raus. Manche Altersgenossen bilden sich darauf etwas ein.) Seit knapp dreizehn Jahren im hinteren Rhein-Main-Gebiet ansässig und somit am Schmelztiegel der Sozialabstrusität. Immerhin ist von einer der kaufkräftigsten Regionen auf dieser Kontinentalplatte die Rede. Da sind gesellschaftliche Widersprüche vorprogrammiert. Und ja, liebe NEON-Kinder, es ist noch schlimmer als im hippen Bi-Berlin. Pardon, ich meine: Hamburg.
Noch ein paar Dinge über mich, die ihr gleich wieder vergessen werdet: Wurde als hochbegabt missverstanden; dies hat das politische Korsett der Gesellschaft, das Schulsystem und kulturelle Verständigungsprobleme im Elternhaus in der Pubertät aber glücklicherweise ausbügeln können. Weiß nicht so recht, wie ich mich kulturell identifizieren soll und ob es überhaupt nötig ist. Nesthäkchen. Der Aus-der-Reihe-Tänzer. Rhetorisches Wunderkind (”Wie lautet die Frage nochmal?” – “War das vor oder nach Christi Geburt?” – “Dürfte ich bitte die Toilette aufsuchen?” – “Ich muss raus, mir ist schlecht.”).