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    • Die Insiderwitze.

    • She said she’d never seen someone so lost, I said I’d never felt so found.
      The Good Life - "Album Of The Year"

    • Jan. 1 - Jamie Lidell live in Frankfurt. (Wir hatten es schon vor -26535 Tagen hinter uns.)
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      • Annah. Wonderwoman und die Philosophie.
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      • Saibot. Making feet for children shoes.
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      • Anna. Die Puddingbrumsel.
      • Enin. Der Tod kommt von oben.
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      • Olbap. The man on the moon.
      • Saerdna. Der Tötungsdrang von Teddybären.
      • Nevs. Leben.
      • Leinad. Collapse.
      • Pisoj. Rockn.
      • Sirhc. AK-1 bis -47.
      • Nröjb. Echte Gefühle.
      • M. Seni. Ausrufezeichen! Klammer zu.
      • Ihcim. In der Kürze liegt die Würze.
      • Anit. Kurz und gut.
Aus der Reihe "Pop Town", heute:

…so genieße ich dieses sexy Veet-Gefühl. Woche für Woche für Woche.

Meet the Prinzessin auf der Erbse. Meet the cannibal with a heart. (…quick, before she eats it!) Ein Jahr lang war sie in meiner Klasse, das war damals, als meine Existenz nur dann nicht verleugnet wurde, wenn die Leute jemanden zum Piesacken gesucht hatten. Sie gehörte zu der Gruppe, die mich ausgenutzt haben; die mit mir nur dann geredet haben, wenn sie reden wollten. Interesse an meiner Person? Fehlanzeige.

- “…und was machst du so? Gehst du heute schwimmen?”
- “Ich hasse Schwimmbäder.”
- “…eeecht? Wie uncool!”
- “Ich bastle an meiner Website, gestalte sie, mache so Designkram.”
- “Ey, das ist mir sowas von scheißegal. Du langweilst mich.”

Heuer belegt sie einige Kurse mit mir. Aus ihr ist eine hübsche Frau geworden. Und jetzt, wo ich ungewollt die Rolle des Trendsetters aufgezwängt bekommen habe (”Uah, du hast Kajal aufgetragen/eine rote Sonnenbrille/whatever?! Wie schwul!” – Einen Tag später: “Guck mal, ich hab meine Hopper-Sachen daheim gelassen und bin jetzt ein Emo!/Schau dir mal diese rote Sonnenbrille von mir an, voll Porno, ey, ne?”), fängt sie an, mit mir zu kommunizieren.

- “Hi!”
- “…was? Oh, hi.”

Betrachten wir das Ganze aus metakommunikativer Sicht. Die Schule ist zu Ende und wir müssen beide zum Bahnhof. Ihre beste Freundin ist krank, die anderen Menschen im Kurs wirken noch etwas kindlich – und sie muss ihren Mund aufmachen! Jetzt!

- “Tschuldige, Prinzesschen, dass ich dich eben im Kurs als Gesprächspartnerin genommen habe. Ich kenne die Namen der anderen noch nicht.”
- “Du Arschwichser, du.”

Na sowas. Manchmal will sie halt doch nicht reden.
Die Sonne blendet mich und ich setze meine Sonnenbrille auf. Ich frage sie, wie es ihr geht.

- “Oh mein Gott, was… wie schwul!”
- “Ich habe dich was gefragt.”
- “Ja, mir geht’s gut. Meine Sommerferien waren voll geil, siehste, wie braun ich… ey, du Arsch! Du bist ja noch brauner!”
- “Ja, Mensch, meine Herkunft… ich kann doch nichts dafür.”

Man soll ja Frauen nicht schlagen. Manchmal verspüre ich jedoch dieses Bedürfnis, ihr ins Gesicht zu treten, damit sich die äußere Erscheinung der inneren anpasst. Gelind gesagt.
Der Weg ist steinig und hart gewesen, ich habe transpiriert wie ein Schnitzel und doch habe ich es überlebt. Ich hoffe, dass sie noch ein paar Tussen begegnet, damit sie über Spannkraft im Haar philosophieren kann. Stattdessen begegnen wir ihrem Ex-Freund.

- “Wir bleiben hier stehen!”
- “Bin ich dein Hund?”
- “Was? Äh. Mein Ex-Freund steht da.”

Ein Hopper der harmlosen Sorte. Er winkt ihr extatisch, enthusiastisch, ja, sichtlich erfreut zu. Oh jemine, der arme Junge. Ich schweige. Diese Möglichkeit muss ich auskosten.

- “Wieso schweigst du?”
- “Öhm. Ich will nicht Salz auf deine Wunden streuen.”
- “Ist mir egal.”
- “Woran ist’s gescheitert?”
- “Er hat mir gesagt, dass er sich nicht mehr vorstellen könnte, ohne mich zu leben.”
- “…oh je, so sah er auch aus…”
- “…was?!”
- “Ach, nichts.”

Beißt mir jemand bitte die Eier ab?

- “Ey, sag ma’, hast du ‘ne Freundin?”
- “Nein.”
- “Bist du verliebt?”
- “Hmm, ach. Kann dir egal sein.”
- “Ey, wie scheiße bist du denn drauf? Sag mal!”

Ich wiederhole: Beißt mir jemand bitte die Eier ab? Kann auch ein Hund oder so machen.

- “Schon mal was von Rücksicht gehört?”
- “Stell dich mal nicht so an!”
- “Nein!”
- “Mädchen oder Junge?”
- “…was?”
- “AHA!”
- “Häh?”

Na klasse, jetzt weiße auch noch Bescheid. Nur weil ihre Vagina so ausgeleiert ist, müssen alle Schlonzos dieser Welt offen über ihre Sexualität reden können? Kapitulation, ick hör dir trappsen…
Wir laufen beim Einsteigen in die Bahn an einer alten Mitschülerin von mir vorbei. Ich mag sie, sie ist lustig und stets cool drauf.

- “Diese Schlampe ist so eine Zicke! So eine Lästertante! Weißt du, was sie gemacht hat? Sie hat… blablabla… laberlaber… Rhabarber…”
- ” Und? Was erzählst du mir das? Ich mag sie.”
- “Äh…”
- “Drum ist mir das scheißegal, was du da von dir gibst! Du hast sie doch provoziert!”
- ‘Ey Maaaann. Du bist Scheiße!”
- “Dann verpi…”
- “Muss aussteigen, bis zum nächsten Mal!”

Neinnn!

Donnerstag, 30. August 2007, 21:39:28 CEST. 11 Personen.



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