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    • I have the will to survive, I cheat if I can't win.
      The Clash - "Hate And War"

    • Jan. 1 - Jamie Lidell live in Frankfurt. (Wir hatten es schon vor -387426 Tagen hinter uns.)
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      Radiohead live in Berlin.
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      Das Ende des Jahres der Mathematik. (Schauder.)

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      • Skek. Vom Krümelmonster empfohlen.
      • Annah. Wonderwoman und die Philosophie.
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      • Hpotsirhc. In der Stadt der Planquadrate.
      • Enneite. Le Pimp.
      • Anna. Die Puddingbrumsel.
      • Enin. Der Tod kommt von oben.
      • Ybur. Die Perfektion.
      • Olbap. The man on the moon.
      • Saerdna. Der Tötungsdrang von Teddybären.
      • Nevs. Leben.
      • Leinad. Collapse.
      • Pisoj. Rockn.
      • Sirhc. AK-1 bis -47.
      • Nröjb. Echte Gefühle.
      • M. Seni. Ausrufezeichen! Klammer zu.
      • Ihcim. In der Kürze liegt die Würze.
      • Anit. Kurz und gut.
Aus der Reihe "Gedöns, Pop Town", heute:

…nur noch gefühlte drei Milli(vanilli)meter(?)!

Dann bin ich endlich die superkalifragilistisch-expealigetischen Probleme mit dem Internet los.
Die Funkstille, die hier seit der vergangenen Woche zu genießen war, lässt sich dadurch erklären, dass ich zum Einen ein geliehenes DSL-Modem (DSL=diabolische Sau-Leitung) zurückgeben musste. Dann wurde ganz zackig bei eBay ein neues ersteigert. Installiert. Und es arbeitet!
Aber, aber, aber. Das neue (gebrauchte) Teil hat keine Stromnetzverbindung. Das erscheint zunächst als Vorteil. Doch was ist, wenn der Rechner der kleinen USB-Kiste nicht genug Strom abgeben möchte? Genau, da schaltet es sich ab. So kann man gemütlich surfen, aber nur in kleinen Schritten. Sobald ich nebenbei mehrere Sachen mache, die die DSL-Leitung und wertvolle Energie vom kleinen Modemchen noch mehr beanspruchen, streikt’s also. Des Lösungs Problem ist aber ein leichtes. Zum Glück. USB-Netzteil-Hub-Gedöns kaufen und gut ist. Hoffe ich mal.

Springen wir in die Zeitmaschine. Letzten Samstag durfte ich erneut ein neues, armes, sexy Berlin erleben – wobei mir zum ersten Mal aufgefallen ist, dass Usingen Berlin einige Schritte voraus war, zumindest in Bezug Stadtgestaltung. Feierte Usingen erst neulich das Stadtlichtfest (mit teils desaströsen Nebenwirkungen, Asikinder, die die Lampen zerhauen haben), durfte ich das Finale des “Festival of Lights” erleben. Fazit: Enttäuschend. (Außerdem hat Berlin kein cooles Wartehäuschen am Busbahnhof vorzuweisen, wenn man von dieser Glaskiste im Regierungsviertel absieht…)

Am Sonntag, am letzten Ferientag, hieß es: Zurück in den Schlamassel. Natürlich hab ich die Winterzeitumstellung dann doch verpennt und aus Versehen einen gewaltigen Zwergenaufstand verursacht, als ich zunächst dachte, es wären noch vier Minuten bis zur Abfahrt. Nachdem die Polizei, drei Psychologen, das Kamerateam des Regionalfernsehens und sechsundzwanzig Elefanten die hiesige Wohnung wieder verlassen haben (oder so), schmerzte mein Herz wieder, als ich in der Bahn saß. Natürlich mussten die Bahnpläne für die Bummelbahn ausgerechnet von diesem Tag an umgeändert werden, überall sah man Baustellen.
In diesen sechs Umstiegen wurde ich einmal von einer Kreisch-Punk-Tussi-Göre, ähm, sie hat versucht, mich anzumachen. Man stelle sich vor: Herr Breitscheid – mit dem schicken Hut – sitzt in einem Vierer von Kaff A in Niedersachsen nach Kaff B in Niedersachsen und liest “About A Boy”. Plötzlich kommt diese unsymphatisch aussehende Madame angedackelt (wobei ich betonen möchte, dass ich mich nicht auf ihr Gewicht beziehe) und macht dabei ein total spontanes “Haaach!”, als sie sich mir gegenüber hinsetzt. Ich lese weiter. Irgendwie hat sie es hingekriegt, einen Song von ihrem Musikwiedergabegerät laut wiederzugeben. Dieses Lied klingt nach Broilers, nur weit unpoetischer. Ich lese weiter. Okay, der Song hat fertig. Sie grummelt. Dann überschlägt sie ihre Beine, abwechselnd das linke auf das rechte und umgekehrt. Dabei tritt sie mich, natürlich ungewollt und spontan, wie eine Kuh, die den Melker nicht ausstehen kann. Und immer wieder dieses “Haaach!”, immer wieder. Ich lese weiter. Jetzt grummelt sie laut und deutlich und setzt sich weg, dabei waren wir noch lange nicht am Ziel. Einige Zeit später, am Bahnhof, lief sie noch einmal an mir vorbei, mit diesem “Tse!”-Gesichtsausdruck. Wenn ich jetzt fies wäre, würde ich sagen, sie sah dabei wie eine beleidigte Leberwurst aus. Aber hallo.
Dann, später, muss sich ein lesbisches Pärchen auf die Plätze gegenüber setzen. Okay. Sie erfüllen alle Klischees, die eine Lesbe so erfüllen kann. Die eine hat sogar die Frisur wie der Sänger von My Chemical Romance (der sieht doch echt abstrus aus). Dann machen sie rum. Wo ist meine “Galore”? Während sie also ihren Speichelaustausch zelebrieren, erfahre ich, dass Kurt Krömer, vermutlich der einzige Mann auf der Welt, der rosa tragen darf, auf Poetry Slams alltägliche Dinge von seinem “Tagebuch” vorgelesen hat. Kam nicht gut an.

Womit wir letztendlich eine Überleitung zum morgigen poetry slam haben. Ich will nicht. Oder doch? (Arne, willst du kommen? Oder gar vortragen? Ach ja, danke für das tolle Mixtape!)

Zum Schluss möchte ich noch zwei Dinge sagen.
Erstens: Nein, mit mir nicht.
Zweitens: Noah. Ich dachte, sie meinte einen Typen. Und… Pony… Haare-Pony-Gedöns…

Freitag, 03. November 2006, 19:41:57 CET. 2 Personen.



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