Aus der Reihe "Gedöns, Pop Town", heute:

Champagner, Suff und Erektion.

Untertitel: Was stattdessen los war.
Wenn unter der Englischklausur “That’s a great psycho sentence!” steht – ist das als Kompliment oder als Beleidigung gemeint? Ich gehe mal davon aus, dass es nett gemeint war. Immerhin, 11 Punkte, so gute Noten sehe ich momentan viel zu selten.
Dann zelebrierte meine Lieblingsbildungsanstalt ihr Zuhältergetue, indem fleißig Geld (und Bäume, schon wieder, nachdem vor Jahren die schönen Bäume für Lehrerparkplätze gefällt wurden) aus dem Fenster geworfen wurde. Da muss der arme Tutor Kisten von Infoblättern mitschleppen, die voller Fehler sind, so dass diese Infoblätter kurz darauf durch rote Infoblätter ergänzt werden. Diese enthalten – von der Vorderseite abgesehen, wo in Arial mit 24 Punkt “Wir bitten um Ihr Verständnis” steht – Verbesserungen, die auch teilweise unvollständig sind.
Im Grunde nur wegen dem anstehenden Winterfest. Jetzt mal ehrlich, was findet jeder toll daran? Wer das superfabulöse Winterfest nicht kennt: Alle zwei Jahre feiert sich die Schule und ihre in der Gesellschaft etablierten Ehemaligen ab. Da werden Klassenräume zu kleinen Restaurants, unterstützt von einem Mega-Super-SB-Restaurant. Dabei scheint kein Snob, äh, Ehemaliger das Kürzel für “Selbstbedienung” zu kennen, immerhin durfte ich als ursprünglicher Tellerabräumer den Diener machen. Dieses Paradoxon wurde durch die Tatsache gestärkt, dass manche meinten, ihre “Machtposition”, ähm, ihren Humor auszuspielen. Spätestens nach dem Stones-Konzert weiß ich: Ich hasse solche Jobs. Lieber putze ich. Das macht auch viel mehr Spaß. Aber diesmal darf ich neben der Pflichtschicht in unserem Kurslokal (welches immerhin das interessante Thema “Schokolade” hat, mit der lila Kuh, mit Mucha, mit viel Schokolade) in der Garderobe dienen.
Ich hab schon jetzt keine Lust mehr darauf. Deswegen munter ich mich jetzt auf. Mit den Pipettes.

Montag, 06. November 2006, 19:37:26 CET. Jemand.



IMPRESSUM OF LOVE.