Panic at the längst nicht mehr vorhandene Dorfdisco. Schwester drei besucht den Ehemann von Schwester eins in Berlin, während Schwester eins mit Mutter (es gibt nur eine, unglaublich, aber wahr) nach Thailand zu Bruder (auch nur einer vorhanden) fliegt. Soll heißen: Vater, der bald “dad 60s” ist (haha, toller Witz), und ich ganz alleine. Zwei Wochen lang.
Was wird uns erwarten?
Hochwertigeres Dinieren.
Tag eins: “Heute gibt’s Curry King!” – “Okay.”
Tag zwei: “Heute gibt’s Pommes mit Chicken Wings!” – “Ich will Remoulade dazu.”
Tag drei: “Überraschung, heute gibt’s Curry King!” – “Oy!”
Tag vier: “Heute…” – “Lass gut sein, ich mach mir Instant-Nudeln.” – “Wollt’ ich auch machen.”
Verbesserte Putzmoral.
“Beim Kloputzen bin ich so müde geworden, dass ich schlafen gegangen bin.” – “Schon gut, ich lass die Hausaufgaben sausen. Aber ich hoffe, du hast dich vorher halbwegs desinfiziert?” – “Lass gut sein. Deine Arbeit ist ja die Schule, sagt deine Mutter immer. Seufz.”
Noch besseres Vater-Sohn-Verhältnis.
16:00 MESZ.
“Ich bin kaputt, ich geh schlafen.” – “Ich auch. Gute Nacht.”
Ich freu mich ja schon auf die maskulin geprägte Zeitspanne in unserem Haushalt.
Post scriptum: Arne, fühl dich morgen gegebenenfalls von mir gratuliert. Aber hallo!