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      • Enneite. Le Pimp.
      • Anna. Die Puddingbrumsel.
      • Enin. Der Tod kommt von oben.
      • Ybur. Die Perfektion.
      • Olbap. The man on the moon.
      • Saerdna. Der Tötungsdrang von Teddybären.
      • Nevs. Leben.
      • Leinad. Collapse.
      • Pisoj. Rockn.
      • Sirhc. AK-1 bis -47.
      • Nröjb. Echte Gefühle.
      • M. Seni. Ausrufezeichen! Klammer zu.
      • Ihcim. In der Kürze liegt die Würze.
      • Anit. Kurz und gut.
Aus der Reihe "Gedöns", heute:

Blog Party, Teil eins.

Was soll’s. Ich petz es nun aus mir raus, auch wenn ich das ursprünglich nicht vorhatte. Denn eigentlich ist das ein Grund zum Angeben.
jetzt.de, das Jugendgedöns der Süddeutschen Zeitung, verteilt neuerdings an fünf junge Blogger bis 35 Blogstipendien. Wer diese Stipendien, die mit mindestens 300 Euro dotiert sind (je nach Besucherzahl), erhält, bestimmt zu 4/5 die Redaktion. Den Rest macht die Community.
Sechzig Blogs sind nun im Finale. Dazu gehört auch dieses hier. Dabei war die Anmeldung eher ein Produkt von Jux und Dollerei (diese Geschichte hatten wir auch schon mal mit GIGA green, ich weiß).
Ursprünglich, wenn ich es richtig verstanden hatte, sollte man sich für das User-Voting vorstellen. Die/der Interessierte klickt sich durch, schaut sich den gesamten Blog an und votet. Nix da. Auf der Blogstipendium-Seite erscheint der neueste Artikel, der allerhöchstens 24 Stunden alt sein darf. Gesucht werden nämlich passionierte Blogger. Die sollen es schon irgendwie hinkriegen können. Toll, dass ich das eher zufällig erfahren habe.
Denn was jetzt.de unter leidenschaftlichem Bloggen versteht, ist Schwachsinn. Erinnert euch an eure schrullige Englischlehrerin (oder sonstwen), die immer gekrätzt hat: “Nicht die Quantität, sondern die Qualität spielt die größere Rolle!” Ihr merkt hoffentlich, für mich ist das Bloggen mehr als so ein trendiges Zeitvertreibungsdingsbums. Ich feile immer wieder an Inhalt und Design, letztlich habe ich mich sogar für einen kostenpflichtigen Webhoster entschieden, um den Blog noch funktionaler zu machen. (Money left to burn.) Das jetztige Konzept “Pop und Gedöns” kommt sehr gut an (es werden immer mehr Studenten als Besucher…). Ich schreibe gerne. Unglaublich gerne.
Ich achte aber auch darauf, dass ich nicht zu viel preisgebe. Nicht, weil es mir peinlich sein könnte (mich kann man zu den Hemmungsloseren zählen) – es würde niemanden einen Scheißdreck interessieren. Interessiert’s jemanden, dass ich mir heuer Klamotten gekauft habe? Oder mich mit Mami und Papi gezofft habe? Damit möchte ich niemandem auf den Schlips treten, die tatsächlich darüber schreiben. Ich les sowas von Freunden irgendwie gerne. Es ist nur so, dass ich mein Blog irgendwie für mehr Leute interessant machen möchte. Und da muss ich abwiegen. Es soll schon mein Blog sein, deswegen gibt’s den einen oder anderen Unsinn aus meinem Leben auch hier mal zu lesen. Für mich wäre ein sporadisch geführtes Stimmungsblog mit abstrusen kurzen Botschaften nichts. Auch wenn ich weiß, dass ihr eh zu faul seid, um längere Texte zu lesen.
Deshalb kann ich nicht immer täglich längere Texte verfassen. Mein Leben ist dazu nicht spannend genug. Fiktive Stories wären nicht mein Ding. Das, was es jetzt hier so gibt, das ist mein Ding. Mein Gemüse.
Wer’s jetzt genau wissen will: Ich lese jetzt Zeitschriften. Gute Nacht.
Übrigens: Wer sich mehr Bilder wünscht – ich hab wieder meine Digicam. Freut euch drauf.
Und: Will jemand mit mir Schulsprecher werden?
Außerdem: Bin ich eine Rampensau? Und wieso hab ich permanent Schwein?

Donnerstag, 31. August 2006, 18:03:08 CEST. 2 Personen.



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